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Schenkelhalsbruch (mit OP), Mortalität

Zu Schenkelhalsbrüchen liegen für die aktuelle Periode aussagekräftige risikoadjustierte Mortalitätsdaten von 7 Schweizer Spitälern vor. In diesen Spitälern konnten gesamthaft 902 betroffene PatientInnen überwacht werden. Davon sind insgesamt 41 PatientInnen im Spital verstorben.

Die höchste in einem Spital beobachtete Sterberate beträgt 10,1%, die durchschnittliche Mortalität liegt bei 4,5%. Die niedrigste Sterblichkeit bei Schenkelhalsbrüchen hat - unter Berücksichtigung der Risikoadjustierung - die Solothurner Spitäler AG (Gruppe) erreicht (1,8% Todesfälle).

Spital-Rangliste für Schenkelhalsbruch (mit OP), Mortalität

Alle Spitäler

1. Rang: für die Solothurner Spitäler AG (Gruppe) bezüglich Schenkelhalsbruch, Mortalität.
  5,0 - Sehr gutes Ergebnis zu Schenkelhalsbruch, Mortalität (1,8%) zur Solothurner Spitäler AG (Skala 0-5, mehr = besser, Durchschnitt 2,5 Sterne / Punkte)
1,8% Die Solothurner Spitäler AG hatte 164 PatientInnen mit Schenkelhalsbrüchen, davon sind 3 Personen bzw. 1,8% im Spital verstorben (5 erwartet).
2. Rang: für die Les Hôpitaux Universitaires de Genève HUG (groupe) bezüglich Schenkelhalsbruch, Mortalität.
  3,7 - Gutes Ergebnis zu Schenkelhalsbruch, Mortalität (3,0%) zur Les Hôpitaux Universitaires de Genève HUG (Skala 0-5, mehr = besser, Durchschnitt 2,5 Sterne / Punkte)
3,0% Die Les Hôpitaux Universitaires de Genève HUG hatte 168 PatientInnen mit Schenkelhalsbrüchen, davon sind 5 Personen bzw. 3,0% im Spital verstorben (6 erwartet).
3. Rang: für die EOC Ente ospedaliero cantonale (gruppo), Bellinzona bezüglich Schenkelhalsbruch, Mortalität.
  1,4 - Unterdurchschnittliches Ergebnis zu Schenkelhalsbruch, Mortalität (3,7%) zur EOC Ente ospedaliero cantonale (Skala 0-5, mehr = besser, Durchschnitt 2,5 Sterne / Punkte)
3,7% Die EOC Ente ospedaliero cantonale hatte 189 PatientInnen mit Schenkelhalsbrüchen, davon sind 7 Personen bzw. 3,7% im Spital verstorben (6 erwartet).
4. Rang: für das Universitätsspital Basel (USB) bezüglich Schenkelhalsbruch, Mortalität.
  0,1 - Unterdurchschnittliches Ergebnis zu Schenkelhalsbruch, Mortalität (4,9%) zum Universitätsspital Basel (Skala 0-5, mehr = besser, Durchschnitt 2,5 Sterne / Punkte)
4,9% Das Universitätsspital Basel hatte 143 PatientInnen mit Schenkelhalsbrüchen, davon sind 7 Personen bzw. 4,9% im Spital verstorben (5 erwartet).
5. Rang: für die Spital STS Thun-Simmental-Saanenland (Gruppe) bezüglich Schenkelhalsbruch, Mortalität.
  0,1 - Unterdurchschnittliches Ergebnis zu Schenkelhalsbruch, Mortalität (6,4%) zur Spital STS Thun-Simmental-Saanenland (Skala 0-5, mehr = besser, Durchschnitt 2,5 Sterne / Punkte)
6,4% Die Spital STS Thun-Simmental-Saanenland hatte 94 PatientInnen mit Schenkelhalsbrüchen, davon sind 6 Personen bzw. 6,4% im Spital verstorben (3 erwartet).
6. Rang: für das Spital Bülach bezüglich Schenkelhalsbruch, Mortalität.
  0,1 - Unterdurchschnittliches Ergebnis zu Schenkelhalsbruch, Mortalität (7,7%) zum Spital Bülach (Skala 0-5, mehr = besser, Durchschnitt 2,5 Sterne / Punkte)
7,7% Das Spital Bülach hatte 65 PatientInnen mit Schenkelhalsbrüchen, davon sind 5 Personen bzw. 7,7% im Spital verstorben (2 erwartet).
7. Rang: für das Stadtspital Triemli, Zürich bezüglich Schenkelhalsbruch, Mortalität.
  0,1 - Unterdurchschnittliches Ergebnis zu Schenkelhalsbruch, Mortalität (10,1%) zum Stadtspital Triemli (Skala 0-5, mehr = besser, Durchschnitt 2,5 Sterne / Punkte)
10,1% Das Stadtspital Triemli hatte 79 PatientInnen mit Schenkelhalsbrüchen, davon sind 8 Personen bzw. 10,1% im Spital verstorben (3 erwartet).

Zur Kennzahl Schenkelhalsbruch (mit OP), Mortalität

Zum Indikator Mortalität / Sterblichkeitsrate

Relativer Anteil der Todesfälle in einem bestimmten Spital bei einem bestimmten Eingriff oder einer bestimmten Erkrankung. Eine möglichst geringe Anzahl von Todesfällen ist im Normalfall das zentrale Ziel jeder Behandlung und deshalb für PatientInnen von grossem Interesse.

Stärken:

Ein Spital mit einer niedrigen Sterblichkeitsrate vermeidet Komplikationen, Fehler und Infektionen besser und verfügt über optimale Behandlungsabläufe und Operationstechniken etc. Eine niedrige Mortalitätsrate ist daher ein sehr aussagekräftiger Indikator für eine gute Spitalqualität aus medizinischer Sicht.
Die Spitäler behandeln zum Teil Patientengruppen mit unterschiedlicher Fallschwere. Deshalb ermittelt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) pro Spital und Eingriff eine Rate an erwarteten Sterbefällen (Risikoadjustierung) mehr Informationen. Für den Qualitätsvergleich verwenden wir - pro Spital und Eingriff - das Verhältnis zwischen den erwarteten und den tatsächlich beobachteten Todesfällen (standardisiertes Mortalitätsverhältnis resp. Standardized Mortality Ratio - SMR). Deshalb kann es vorkommen, dass ein Spital im Ranking besser abschneidet, obwohl es in absoluten Zahlen einen etwas höheren Anteil an Todesfällen aufweist.

Grenzen:

Leider liegen nicht für alle Eingriffe Mortalitätszahlen vor. Dies hat auch statistische Gründe: Mortalitätsraten sind nur dann aussagekräftig, wenn ein Spital eine ausreichende Fallzahl erreicht. Insbesondere bei Eingriffen mit geringem Mortalitätsrisiko sind sehr hohe Fallzahlen erforderlich, um eine aussagekräftige Statistik zu erhalten. Diese werden in der Regel nur von grossen Zentrumsspitälern erreicht. Für kleine Spitäler kann oft keine Aussage gemacht werden (wobei kleine Fallzahlen insbesondere bei komplexen Eingriffen per se ungünstig sind). Die Übertragbarkeit der Ergebnisse eines Eingriffs auf ähnliche Eingriffe ist unsicher. Die Mortalitätszahlen werden vom BAG nach Alter und Geschlecht der Patienten risikoadjustiert, was von einzelnen ExpertInnen als ungenügend bezeichnet wurde. Kritisiert wurde auch, dass allfällige Unterschiede in der Verlegungspraxis zwischen den Spitälern die Mortalitätsraten verzerren könnten.

Zu diesem Thema sind Ratings und Erfahrungen von PatientInnen vorhanden

Ratings / Erfahrungen von Patienten zu diesem Thema:

Wir überprüfen eingereichte Erfahrungsberichte von PatientInnen auf Übereinstimmung mit unseren Richtlinien. Die Kriterien sind Authentizität, Angemessenheit und Einhalten des Datenschutzes. Einschätzungen mit dem Label «verifiziertes Rating» sind von der Patientin / vom Patienten mit einer Mobilnummer bestätigt worden. Sie haben damit eine höhere Vertrauenswürdigkeit.

Wir verrechnen die online eingereichten Ratings von PatientInnen nicht mit anderen Qualitäts-Indikatoren. Die Patienten-Rückmeldungen beeinflussen somit weder die Scores noch die Rangplätze der Spitäler / Kliniken auf unseren Bestenlisten. Wir stellen die Rückmeldungen, welche nicht gegen unsere Richtlinien verstossen, so dar, wie sie bei uns eingegangen sind. Wir bitten Sie, selbst sorgfältig abzuwägen, inwiefern diese Ratings für Ihre Wahl eines Spitals von Bedeutung sind.

 verifiziertes Ratingverifiziertes Rating verifiziertes Rating zum See­-Spital Horgen
- Unterdurchschnittliches Feedback eines einzelnen Patienten zum See­-Spital Horgen (Skala 0-5, mehr = besser, Durchschnitt 2,5 Sterne / Punkte)
Organisatorisch eine echte Katastrophe! Neben vielen kleinen Sachen, heute das Beste: Meine demente, verängstigte Mutter wurde heute, nur eine Woche Post-OP (Oberschenkelhalsfraktur) ohne Absprache, ohne Information der Angehörigen entlassen und im Rollstuhl im Taxi ins Pflegeheim verfrachtet! Sprachlos! 
Spitalaufenthalt im Okt. 2024, Rating vom 30.10.2024

 verifiziertes Ratingverifiziertes Rating verifiziertes Rating zum Kantonsspital Winterthur
- Unterdurchschnittliches Feedback eines einzelnen Patienten zum Kantonsspital Winterthur (Skala 0-5, mehr = besser, Durchschnitt 2,5 Sterne / Punkte)
Unsere Mutter (Alter 94 Jahre) wurde vor 2 Tagen mit einem Oberschenkelhalsbruch als Notfall ins KSW eingeliefert. Bis jetzt (47 h !) muss sie nach unzähligenTermin- Verschiebungen in der Notfallschlaufe auf ihre OP warten, obschon eine OP laut Info schnellstens durchgeführt werden muss. 
Spitalaufenthalt im Jan. 2023, Rating vom 21.01.2023

nicht-verifiziertes Rating nicht-verifiziertes Rating zum Kantonsspital Aarau
- Unterdurchschnittliches Feedback eines einzelnen Patienten zum Kantonsspital Aarau (Skala 0-5, mehr = besser, Durchschnitt 2,5 Sterne / Punkte)
Mann lässt einen Patienten 2 Tage liegen ohne Essen und ohne genügend Schmerzmittel wegen OP. Nach über 48 Std wird der Oberschenkelhalsbruch nach einem Arbeitsunfall operiert. Im weiteren war ein Gestank im Zimmer 808 als ob jemand nach dem Stuhlgang im WC liegen würde. 

zur Operation:
- Unterdurchschnittliches Feedback eines einzelnen Patienten betreffend eine Operation zum Kantonsspital Aarau (Skala 0-5, mehr = besser, Durchschnitt 2,5 Sterne / Punkte)
Kann noch nicht deveitiv beurteilt werden, noch zu kurze Zeit seit OP
Spitalaufenthalt im Jan. 2025, Rating vom 06.02.2025


Die auf dieser Seite dargestellten Daten haben wir am 15.07.2024 letztmals aktualisiert.