Für Blinddarmentfernung /-operation Kinder / Jugendliche liegen für die aktuelle Periode aussagekräftige risikoadjustierte Infektionsraten von 7 Schweizer Spitälern vor. In diesen Spitälern konnten 772 PatientInnen überwacht werden. Die durchschnittliche Spitalinfektionsrate bei Blinddarmentfernung /-operation Kinder / Jugendliche beträgt 2,7%.
Die tiefste risikoadjustierte Infektionsrate bei Blinddarmentfernung /-operation Kinder / Jugendliche weist das Universitäts-Kinderspital Zürich auf (1,8% Spitalinfektionsfälle).
3 Spitäler / Kliniken haben bei Blinddarmentfernung /-operation Kinder / Jugendliche signifikant schlechtere Werte (d.h. höhere Infektionsraten). Das Etablissements Hospitaliers du Nord Vaudois - eHnv (site Hôpital d'Yverdon-les-Bains) hat sogar ein hochsignifikant schlechteres Resultat bei Blinddarmentfernung /-operation Kinder / Jugendliche. Die höchste in einer Klinik beobachtete Infektionsrate bei Blinddarmentfernung /-operation Kinder / Jugendliche betrug 25,6%.
Blinddarmoperationen bei Kindern werden in der Schweiz – auch im internationalen Vergleich – häufig vorgenommen. Aktuelle Studien legen nahe, dass in bestimmten Fällen eine Antibiotikatherapie eine wirksame Alternative sein kann. Auch bei Kindern wird heute zunehmend laparoskopisch (minimal-invasiv) operiert. Dies bietet Vorteile wie kleinere Narben, geringere Risiken und eine schnellere Erholung. Bei sehr kleinen Kindern wird jedoch oft noch auf die offene Operation zurückgegriffen. Eltern haben in der Schweiz die Wahl zwischen einer Vielzahl von Spitälern mit grosser Erfahrung in der Kinderchirurgie.
Gemessen als Verhältnis zwischen erwarteter und beobachteter Anzahl von Infektionen nach bestimmten Operationen in einem Spital. Infektionen können vom Spital mit konsequenter Desinfektion, Antibiotikaprophylaxe und weiteren Massnahmen wirksam reduziert werden. Beachten Sie auch unsere Übersicht über die Infektionsraten in verschiedenen Kantonen.